Um diese Seite richtig anzeigen zu können benötigen Sie Flash Player 9+ Unterstützung!
First complete an restored edition of 3x Offenbach, Kleibers first own musical production at Rhine Opera 1962
Erläuterungen zu den Hintergründen der Aufnahmen auf dieser Seite, siehe unten "Frühe Ausnahme von der Regel", mehr zur Edition dieser CD-Veröffentlichung demnächst
Die CD erschien am 17. Oktober 2011 bei Hänssler Profil Medien
Telemann: Suite Tafelmusik, C.P.E Bach Cellokonzert und das einzige bislang überlieferte Interview mit Carlos Kleiber
Dieses war nach dem NDR-Konzert vom 7. Dezember 1960 und der zeitnahen Rundfunkübertragung erst wieder 2011 in Auszügen in Georg Wübbolts Kleiber-Flim "Lost to rhe World" zu hören.
(Dazu Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ vom 3.6.11: "Während Schulz im "Spuren"-Film ein Interview mit Kleibers Schwester Veronika bieten kann, schmückt sich Wübbolts Film dank der Recherche des Kleiberbiographen Alexander Werner mit dem wohl einzigen echten Carlos-Kleiber-Interview ...")
pfd meines Booklet-Textes als (open pdf)
Booklet von Alexander Werner:
Rares Repertoire eines genialen „Selbstverweigerers“
Frühe Aufnahmen beleuchten Carlos Kleibers Aufbruch zu schillernden Höhen
Pressestimmen zur CD-Veröffentlichung
Rares Jugendbild von Carlos Kleiber tauchte erst nach Jahrzenten wieder auf

Öffentlich zugängliche Fotos von Carlos Kleiber aus seiner Jugend und frühen Karrierephasen sind rar. Aus der Emigrationszeit in Südamerika kannte ich gar nur eines aus dem Jahr 1940 aus dem Archiv des Teatro Colon, das Carlos Kleiber mit seiner Schwester Veronika zeigt. Umso erfreuter war ich, als ich vor einigen Jahren über einen eingeschworenen Kleiber-Fan mit guten Kontakten ein Foto erhielt. Es stammte aus einer mysteriösen Wiener Musikerquelle ohne Hinweis auf Umstände und Fotografen. Auf der Rückseite war lediglich „Buenos Aires 1953“ vermerkt.
Meine Recherchen über Kleibers zuvor gänzlich unbeleuchtete Zeit in Argentinien, Chile, Kuba, Uruquay und New York waren langwierig und verdichteten sich erst nach und nach zu einem stimmigen Ganzen. Der Kontakt etwa mit Ljerko Spiller und seiner Gattin Carola, Schwester von Michael Gielen, ergab sich erst verhältnismäßig spät, als ich mich intensiv mit Kleibers letzter Konzertour mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks befasste.
Erst über dessen Konzertmeister Antonio Spiller, gelang es mir endlich, mit seinen in Buenos Aires lebenden Eltern zu sprechen. Erich Kleiber pflegte engen Kontakt zu dem sehr bedeutenden Musiker und Musikpädagogen Ljerko Spiller und seiner Frau. Auch seine Kinder Veronika und Carlos waren oft bei der Familie zu Besuch.
Ljerko Spiller fragte ich natürlich auch nach Kleiber-Fotos. Er konnte sich indessen nur an eines erinnern, das er selbst aufgenommen und später einer Wiener Musikerin ausgeliehen hatte. Indessen, das Foto fand nie wieder den Weg von Wien zurück zu dem mittlerweile sehr hoch betagten Emigranten kroatischer Herkunft.
So schlummerte das Foto jahrzehntelang im Archiv der Musikerin, bis ich es schließlich in Händen hielt. Auch zur Freude von Ljerko Spiller und nicht zuletzt seines Sohns Antonio, der nicht mehr wusste, dass er einmal als Junge mit Carlos und Veronika Kleiber abgelichtet wurde.
Das Interview mit Wolfgang Wagner nun ergänzt zum Thema Carlos Kleiber
Das bislang einzige überlieferte Interview von Carlos Kleiber
Carlos Kleiber hat nie ein Interview gegeben So oder so ähnlich war es immer wieder in den Medien zu lesen oder zu hören. Doch während der Recherchen für meine Kleiber-Biografie gelang es mir dennoch relativ schnell, eines ausfindig zu machen. In meinem Buch habe ich den Wortlaut dieses vergessenen und verschollenen Radio-Pauseninterviews vom 7. Dezember 1960 erstmals seit der damals um ein paar Tage zeitversetzten Ausstrahlung im NDR dokumentiert.
Die Regisseure der beiden jüngsten TV- und DVD-Dokumentationen waren höchst interessiert daran, meinem Tonmitschnitt für ihre Produktionen zu verwenden. Während es beim ersten Projekt Traces to Nowhere von Eric Schulz letztlich aus verschiedenen Gründen nicht dazu kam, sind Ausschnitte nun in Georg Wübbolts Film Lost to the World zu hören.

Carlos Kleibers Auftritte eine Frage des Honorars?
Carlos Kleiber und das Geld: Dieses Thema schlachtete die Presse immer wieder gerne aus. Aber waren seine Honorarforderungen wirklich so spektakulär, wie oft behauptet wurde? Überzogen gar oder dreist? Dirigierte er etwa nur wegen einer höchstmöglichen Gage? Annahmen, die einmal mehr am vielschichtigen Wesen dieses Mannes vorbeigehen.
Carlos Kleibers Talent, sich zu vermarkten, war spärlich ausgeprägt. Herbert von Karajan war da ein ganz anderes Kaliber. Nur selten ließ sich Kleiber auf Agenten ein. Verhandlungen über seine Auftritte, Verträge und Honorare führte er selbst.
Zu Beginn seiner Karriere verdiente er gemessen an üblichen Bezügen nicht viel und führte Anfang der 60er Jahre ein sehr bescheidenes Leben. Von seiner Mutter Ruth erhielt er keine zusätzliche finanzielle Unterstützung, wie er gelegentlich privat äußerte. Als diese 1967 starb, hatte sich seine Lebenssituation jedoch wesentlich verändert. Inzwischen war er Vater und fest entschlossen, alles dafür zu tun, seine Familie stets gut versorgt zu wissen. Schon damals ließ er verlauten, er dirigiere nur solange, bis dies gesichert sei.
Zu Carlos Kleiber 80. Geburtstag - Broschur-Ausgabe von
Alexander Werner: Carlos Kleiber. Eine Biografie
Mehr dazu auch im Schott-Blog (öffnen)
bei amazon Broschur-Ausgabe (Seite öffnen)
weiter bei amazon gebundene Ausgabe (Seite öffnen) auch www.libri.de
und natürlich immer direkt bei Schott Music - Info Broschur als pdf (download)
Bei Mausklick die gebundene Ausgabe

Ergänzungen zum BuchIm Menü Ergänzungen finden Sie einige im Buch ausgelassene Zusatzinformationen oder interessante Hinweise. Weiterführende Beiträge finden Sie regelmäßig in meinem Schott-Blog, die ich nach und nach auch auf meine Seite übernehme. Aktualisiert habe ich Artikel und Kommentare in die Rupriken Rezensionen Print und Rundfunk. Abhörbar sind unter Rezensionen Rundfunk" alle mir zugänglichen Radiosendungen zur Kleiber-Biografie und nun auch der SWR-Beitrag von Rainer Damm. Für private Mitschnitte aus Bremen wäre ich dankbar. |