Um diese Seite richtig anzeigen zu können benötigen Sie Flash Player 9+ Unterstützung!
|
Kleibers Musikstudium
|
|
"Wie war das mit Kleibers Musikstudium, hatte er Freude daran und wie verlief es?" Diese Frage eines ausländischen Musikfreundes möchte ich auch hier gerne beantworten. Wie ich in meinem Buch schrieb, tat sich Kleiber zu Beginn seines Privatstudiums schwer, was gewiss nicht an mangelnder Begabung lag, sondern am Lerneifer, den normalen Bedürnissen eines jungen Mannes und seinem Drang zur Praxis. Besonders der Klavierunterricht missfiel ihm. Das ging soweit, dass ihm seine beiden Hauptlehrer, Erwin Leuchter und Leo Schwarz ein zu geringes Talent bescheinigten und mit seinem Vater sprachen. Der zog Konsequenzen und setzte Carlos unter Druck. Falls es nicht klappen sollte, wurden bei den Eltern zwar schon Alternativen erwogen, aber Erich Kleiber wollte, dass sein Sohn endlich ehrzeizig in seinem Studium arbeitete. Er redete ihm eindringlich ins Gewissen. Auch das Taschengeld wurde zum Disziplinierungsmittel. Carlos riss sich zusammen, ab diesem Moment ging es voran und er konnte auch seine Lehrer überzeugen. Sein Vater war stolz auf ihn. Michael Gielen meinte, dass Carlos diesen theorethischen Unterricht gar nicht brauchte, weil er Musik eh im Blut gehabt habe, sein Vater aber war da etwas anderer Ansicht, was die Grundlagen betraf. Erst als Carlos deutliche Fortschritte machte, arrangierte er eine Anstellung (davon gehe ich jedenfalls aus, dass er es tat) am Teatro la Plata als Korrepetitor und ließ ihn auch probeweise mit seinem Orchester arbeiten. |






Ergänzungen zum BuchIm Menü Ergänzungen finden Sie einige im Buch ausgelassene Zusatzinformationen oder interessante Hinweise. Weiterführende Beiträge finden Sie regelmäßig in meinem Schott-Blog, die ich nach udn nach auch auf meine Seite übernehme. Aktualisiert habe ich Artikel und Kommentare in die Rupriken Rezensionen Print und Rundfunk. |